#33 Wenn wir Jagd nicht erklären, tun es andere mit Wolfgang Gottbrath

Shownotes

In dieser Folge spreche ich mit Wolfgang Gottbrath, Jäger, Jagdpächter, Stadtjäger, Wildtierschützer und beruflich in der PR und Öffentlichkeitsarbeit zuhause.

Es geht um eine Frage, die für die Jagd immer wichtiger wird: Wie wirken wir eigentlich nach außen?

Wolfgang erzählt von einem prägenden Erlebnis, bei dem ein kommunikatives Missverständnis mit einer Waffe am Fenster einen Polizeieinsatz ausgelöst hat. Ein Moment, der ihm deutlich gezeigt hat, wie schnell jagdliche Normalität für Außenstehende ganz anders wirken kann.

Wir sprechen über Verantwortung in der Jagd, über den Satz „Jagd muss Sinn machen“, über Revierführung, Fehlerkultur, Medien, aktuelle Berichterstattung und darüber, warum wir als Jägerschaft nicht nur auf Kritik reagieren dürfen.

Denn wenn wir Jagd nicht selbst erklären, tun es andere.

Eine Folge über Kommunikation, Haltung, Professionalisierung und die Zukunft der Jagd.

Mehr von Wolfgang findest du auf Instagram und auf seiner Website www.jagd-kommunikation.de. Außerdem kannst du seinem WhatsApp Channel „Jagdkommunikation“ beitreten, wenn du dich weiter mit dem Thema beschäftigen möchtest. Oder du schaust mal, ob der brandneue Fortbildungsgang Jagdkommunikation von Wolfgang beim Wildtierschützerverband etwas für dich ist: https://www.wildtierschuetzer-bw.de/aktuelles/links/detail/fortbildungsgang-jagdkommunikation-grundkurs

Folge auch Claudia auf Instagram unter @hunting.tales, wenn du mehr über Jagd, Psychologie, Verantwortung und mentale Stärke erfahren willst.

Und wenn dir der Podcast gefällt, freue ich mich riesig über eine gute Bewertung. Damit hilfst du, dass diese Gespräche mehr Menschen erreichen.

Transkript anzeigen

00:00:03: Herzlich willkommen zu einer neuen Folge Feldstudie, dem etwas anderen Jagd Podcast über Psychologie, Persönlichkeit und Ethik.

00:00:10: Wir hatten jetzt eine Woche Pause für alle fleißigen Zuhörer aber ich bin wieder da!

00:00:14: Und ich spreche auch ab heute wieder regelmäßig mit meinen Gästen verschiedensten Jägern ungeschnitten und ungeschön über das, was uns Jäger wirklich bewegt.

00:00:23: Weil Jagd ist einfach mehr als Technik- und Phrophän.

00:00:26: Sie ist eine emotionale ethische und mentale Herausforderung.

00:00:31: Deshalb lade ich die unterschiedlichsten Menschen und Charaktere hier ein.

00:00:34: Ich denke, ich habe einen ganz interessanten ... ganz interessante Persönlichkeit mitgebracht.

00:00:39: Und zwar habe ich den lieben Wolfgang hier, du darfst dich aber gern vorstellen bevor wir loslegen!

00:00:46: Ja hi freut mich und nach der Anmoderation muss sich auch abliefern.

00:00:49: also mein Name ist Wolfgang Gottbrat.

00:00:52: ja und ich bin sage immer ich hab den Vorteil in meinem Leben dass ich meine Professionen und meine Passion im Grunde verbinde nämlich profession.

00:01:04: Ich bin hauptberuflich PR-Berater und in der Öffentlichkeitsarbeit tätig.

00:01:09: Ich sage mal, ich bringe Unternehmen und Themen und Ideen und Menschen in die Medien.

00:01:14: Und eben Passion das Jagdliche.

00:01:18: Also mein Vater war schon Jäger.

00:01:20: Das heißt, ich bin schon früh da auch an das Thema herangekommen.

00:01:23: Genau!

00:01:26: Einvierzig Jahre Kind, Sohn, glücklich verheiratet.

00:01:31: Drei Hunde zwei davon jagtlich inzwischen Pechter also ganz viele verschiedene Themen Stadtjäger Wildtier-Schützer ja was soll ich sagen eine ganz schöne

00:01:42: Was man so machen kann.

00:01:44: Aber eben ganz interessant.

00:01:46: dieser Punkt, die sagt mal zwischen Öffentlichkeitsarbeit, Pressearbeit und Jagd ist ja immer wieder aktuell was da losgeht.

00:01:53: Und doch gerade aktuell also...

00:01:56: Gerade wieder super.

00:01:57: Wir haben auch das Glück, den Podcast kommt relativ schnell raus.

00:02:00: also es wird auch noch aktuell sein wenn der Podcast rauskommt.

00:02:03: aber können wir im Verlauf nochmal darauf eingehen?

00:02:06: Sonst würde ich jetzt einfach mal kurz starten wie bist du zu Jagd gekommen?

00:02:10: vorgestellt hast du dich ja schon?

00:02:12: Ja also über meinen Vater.

00:02:14: der hat mich schon früh mit rausgenommen.

00:02:16: Ich habe noch zwei Geschwister und irgendwann hat meine Mutter halt gesagt klar kann zu Jagen gehen.

00:02:20: also zu meinem Vater Aber dann nimmst du den Kerl halt mit.

00:02:26: Sonst macht er zu viel Radau und das war natürlich eine tolle Zeit, so auch sechs, sieben auf Niederwildjagd frittieren.

00:02:35: also ich war bei so Sachen dabei schon als Junge auch auf der Beizjagg mit und so.

00:02:42: Das waren tolle Erfahrungen an später auf Drückjagden als Treiber und so.

00:02:46: Und das habe mich natürlich irgendwie A zur Jagd gebracht und B auch geprägt

00:02:50: Ja, glaube ich sofort gerade in dem Alter.

00:02:53: Also der Klassiker ist eine Jagdfamilie und dadurch reingekommen.

00:02:58: Wir haben ja mittlerweile im Podcast verschiedenste Leute.

00:03:00: Werden schon lange jemanden mehr mit einer Jagd-Familien im Hintergrund?

00:03:04: Ist ja auch schön dass die Jagdfreiter wird.

00:03:05: Gibt es denn beziehungsweise was war auch vorhin, ich sag mal ab sechs bis sieben Jahren.

00:03:11: Ich will jetzt nicht nur auf die reine Jagdzeit eingehen.

00:03:14: Was war der prägenste Moment in einer jagdlichen Laufbahn?

00:03:25: Also das kann ich so nicht sagen.

00:03:26: Das waren halt viele Momente schon ab Kindesalter an, dann später vielleicht nicht direkt in der Jagd selber aber doch mit der Jagdt dann doch stark verbunden.

00:03:41: was mich stark geprägt hat war als hier... habe ich mich jagtfertig gemacht als hier auf einmal einen Einsatzkommando von der Polizei vor der Haustür stand hier richtig das richtig rund ging, weil die Heidelberger Polizei am Mockalarm auslösen musste.

00:03:59: Aber nicht wegen dir, weil du damit Waffe rumgelaufen bist oder?

00:04:02: Nein also das war aber nicht direkt.

00:04:05: nein es ist so.

00:04:06: ich wohne in Heidelberg direkt gegenüber einer Bahnhaltestelle und ich hatte mich im Jagd fertig gemacht wollte noch auf Saun raus.

00:04:15: es war im Winter zur Winterzeit, also auch früh dunkel draußen und habe halt so das Werbebildvorsatz schon mal auf die Waffe gemacht.

00:04:25: Und die Waffen hochgegangen und geguckt ob da auch alles passt?

00:04:28: Und mir überhaupt keine Gedanken darüber gemacht dass auf der Haltestelle gegenüber natürlich das Menschen sehen könnten.

00:04:35: So war es schön.

00:04:37: ein junges Mädchen hatte das gesehen und hat halt die Polizei gerufen und gesagt, dass da jemand irgendwie mit einer Kriegswaffe am Fenster steht.

00:04:45: Das wusste ich damals nicht.

00:04:47: Und dann rief der Pächter an, fragte eben ob ich da auf der Straße mit einer Waffe rumlaufen würde.

00:04:53: Die Polizei hätte ihn gerade gefragt, könnte ja ein Begehr sein und weil ich aber nicht auf der Strasse habe gesagt ne also ich laufe da nicht rum und so.

00:05:01: Also über dieses Missverständnis kam es dazu dass er sagte von uns ist das auch keiner Ja und dann ist die Polizei mal gucken gekommen.

00:05:09: Die kommt in so einem Fall dann aber nicht mit dem Streifenwagen und sagt man hallo sondern die kommen halt.

00:05:13: in den Fall kann geben voll im taktischen Ornat, mit halb automatischem Waffen und so weiter.

00:05:20: Und habe mich dann einmal auch komplett da also erst rauskommen lassen und komplett kontrolliert usw.

00:05:26: Das

00:05:27: wurde ein kommunikatives Missverständnis was ich denn aufgeklärt hat aber natürlich für alle Beteiligten irgendwie unschön war.

00:05:37: Also insofern geprägt hat als er sich eine besondere Sensibilität dafür bekommen habe wie wir und auch, wenn wir mit Waffen oder so unterwegs sind wirklich auf andere Wirkungen.

00:05:47: Und wozu das halt führen kann.

00:05:51: letztlich?

00:05:51: Ob die Garten jetzt bewertet?

00:05:53: Ja ich meine dass ist ja dieser Punkt.

00:05:55: für uns wird das irgendwann selbstverständlich.

00:05:57: Gerade wenn aus der Jagdfamilie kommt.

00:05:59: es ist selbstverständlig und richtig gehandhabt passiert ja auch in der Regel nichts.

00:06:04: aber Das sind halt nicht alle so, aber spannend.

00:06:08: Ich glaube ich, dass sich das geprägt hat.

00:06:10: Ich kenne das von mir und ich mache auch die Rollos runter wenn ich irgendwas aus dem Waffen schrank hole.

00:06:15: Nicht weil ich irgendwie keine Ahnung besonders heimlich unterwegs bin sondern weil ich einfach nicht will, dass irgendjemand sich Sorgen macht ohne Grund.

00:06:22: Ja

00:06:23: also ich habe mit den Beamten dann gesprochen.

00:06:25: Ich verstehe ja auch die Wandern später entspannt als ich das alles aufgelöst hatte.

00:06:29: Aber die kommen natürlich auch zu einer Situation und wissen nicht, was passiert da.

00:06:32: Was trifft auch von zu?

00:06:34: Also es war für alle beteiligten ja unschön letztlich.

00:06:37: Und er hat dann auch gefragt ich habe da ja nicht irgendwie rumgefuchtelt mit einer Waffe.

00:06:42: Ja also ich muss ja nicht die Rolle so machen und sie sagten natürlich müssen Sie nicht aber Sie müssen mit den Konsequenzen leben.

00:06:51: Stimmt!

00:06:52: Das

00:06:53: hatte recht, nichts Illegales gemacht.

00:06:57: Also das Thema Wirkung und so wie wir begleitet haben ich ja sowieso beruflich aber da wurde es mir nochmal selber bewusst die weitreichend und tiefgreifend dass durch durchaus sein kann.

00:07:08: Absolut!

00:07:09: Da vielleicht auch noch ein kurzer Seiten Satz, was wir zum Beispiel bei uns auf Schießtrainings machen.

00:07:16: Wenn wir eine Sicherheitsanweisung machen.

00:07:18: sagen wir den Leuten immer wenn es einen Unfall gibt sollen sie immer von Trainingsunfall reden.

00:07:23: war ab dem Moment wenn jemand Schießunfall sagt oder Schießerei sagt dann kommt nämlich eben nicht nur einfach der Streifenwagen oder der Krankenwagen sondern ab dem moment wenn der Waffe irgendwo inkludiert ist kommt halt erst mal irgendeine Spezialeinheit und macht vorher sauber Ist super spannend.

00:07:42: Deswegen, ich dachte mir, ich spreche es mal an, weil den Podcast hören ja doch ein paar tausend Leute.

00:07:47: Vielleicht rettet es am Ende des Tages irgendwann mal einen Leben?

00:07:50: Weil in Krankenwagen ist schneller wenn nicht vorher zwanzig voll montierte Leute den Raum klären.

00:07:56: Also

00:07:56: auch aus Erste-Hilfezweckchen gesehen wie man Komponiert hat.

00:08:02: Ja

00:08:02: absolut und das ist eben Waffe sobald der gehen halt überall Alarmglocken an was ja wahrscheinlich oft auch berechtig ist, aber in so einem Fall hätte ein kleines Kommunikationsaufklärung.

00:08:15: Ja, wahrscheinlich viele Steuergelder gesparten.

00:08:20: Gibt es denn eine bestimmte Erfahrung die dich in deinem Jagdstil oder in deiner Einstellung stark beeinflusst hat?

00:08:28: Ich glaube der Jagdziel entwickelt sich ja immer irgendwie weiter da.

00:08:33: Falls mir jetzt schwer so einen Moment festzuhalten.

00:08:36: Also ich, für mich gesprochen ist es immer eine Entwicklung wenn man macht neue Erfahrungen.

00:08:40: Man lernt Neues und man ist in unterschiedlichen Revieren unterwegs.

00:08:44: die gleiche Wildart kann sich je nach Ökosystem ganz anders verhalten Je nach dem was in den Revieren auch los ist je nachdem wie dort gejagt wird so viele Faktoren die da zusammenkommen.

00:08:57: also ja da fällt mir schwer zu sagen dass Das war ein Ereignis, das hat dann alles auf den Kopf gestellt oder so.

00:09:04: Zur Haltung was ich festgestellt habe... Ich bin jetzt im zweiten Jahr auch Jagdpächter und das hat meine Haltung wie ich jage oder wie ich das sehe doch schon an allen Punkten verändert.

00:09:22: Früher war es ja schon so dass es da viele als Begehr viele Punkte gibt über die du selber gar nicht nachdenken muss und deswegen das auch vielleicht nicht so intensiv tust.

00:09:33: Und wenn man also in der Verantwortung ist, und Pechta isst machst du die?

00:09:38: Und dass ihr mit Leuten machts und Leute einwinnest, machst du dir oder mache ich mir viel mehr Gedanken darüber wie ich das darstelle, wie ich Sachen ausüben möchte, wie gejagt werden soll wann was gejaght werden soll usw.

00:09:54: Ja und das sind so Punkte die mich vorher die man natürlich sieht, aber die einen nicht so sehr stark beeinflussen.

00:10:03: Wo man eher sagt okay ich würd gern raus kann ich auf weiß ich kann mich auf Rehwild raus und dann sagt ein Pechter dir was du deine Pechterin oder ist es sowieso klar wie du jagen kannst?

00:10:17: Aber doch das würde ich sagen dass hat meine Haltung dazu auch schon weiter verändert.

00:10:23: Wichtiger Punkt, also ich kenne es von mir.

00:10:24: Als ich in meine Pacht übernommen habe, dass man früher sich dachte, ah, ich will jetzt an Reh jagen.

00:10:31: Wo hab' ich denn die besten Erfolgschancen?

00:10:33: Sind mittlerweile wo ich mein Begehren immer wieder sage nein ihr geht da nicht hin, ihr geht bitte in den Wald.

00:10:39: Das bringt uns nichts, ihre Rehe auf dem Feld zu bejagen.

00:10:41: Bitte geht in den Wild, wo ich früher mich aufgeregt hab.

00:10:44: so aber warum muss ich jetzt im Wald gehen?

00:10:48: Aber am Ende des Tages ist das halt ja... Man hält halt doch den Kopf für irgendwas hin,

00:10:54: ne?

00:10:54: Ja und man möchte ja auch also... ...Kopfinhalten ist das eine.

00:11:00: Das nächste ist ja die bewirtschafte ich sowas nachhaltig?

00:11:06: Und wie möchte ich das da auch machen?

00:11:09: Als Jagdpächterinnen oder als Jagdpechter hast du ja sehr große Gestaltungsmöglichkeiten.

00:11:18: Ich glaube, je besser du dein Revier kennst, desto wahrscheinlicher ist es, dass du da sinnvolles dann tust und auch die Arbeit sinnvoll verteilst.

00:11:28: Und das wie und was da auch besser ausgeübt bekommst letztlich.

00:11:34: Absolut!

00:11:35: Richtig guter Punkt.

00:11:36: Ich bin gespannt weil wir haben mal dieses Jahr habe ich Meagungsstrategie etwas verändert.

00:11:43: Das hört sich wirklich mal reinigen gerade bis jetzt den Genpool und dementsprechend fällt grade vor allem wirklich sehr waches Bild, sehr schwache Trophäen.

00:11:55: Was ich mir aber auch schon denke da nächstes Jahr auf der Hegelschau, da werden sich alle auch danach umsetzen können so die denn getrieben?

00:12:02: Aber das Outcome ist ja dann wieder erst in keine Ahnung wieviel Jahren sichtbar.

00:12:07: Aber ich glaube da muss man einfach einmal durch und sich selbst treu bleiben.

00:12:11: wie sagt man das längerfristige Imblick haben.

00:12:13: Was

00:12:14: ich zum Beispiel SPG ja nicht so im Blick hatte?

00:12:17: Ja, ich glaube muss man auch nichts zwangensläufig.

00:12:20: Ich glaube da liegt die wie soll man sagen die Beweislasse oder auch die Führungskultur tatsächlich bei der Pechterin oder bei dem Pechter.

00:12:31: Daran ein Team, das sind ja alles Leute die das nicht machen müssen.

00:12:34: Für keine Vorreden macht das beruflich.

00:12:37: Die noch andere Interessen Familien Freizeit was auch immer haben und die muss man ja auch eingebunden bekommen.

00:12:45: Und ich glaube da ist es extrem wichtig dass man da auch Führung beweist gerade durch Kommunikation, Führung beweist oder ein Team mitnimmt und mitkriegt.

00:12:59: Ja, welcher guter Punkt?

00:13:00: Richte guter Punkte den du da ansprichst auch spannend.

00:13:03: ich glaube aus deren Sicht hat man es noch gar nicht.

00:13:05: aber wir kommen mal zum nächsten Blog.

00:13:06: Ethik und Verantwortung hinterjagt ja das ist für viele Passion, für viele eine Verantwortung.

00:13:11: wo würdest du's für dich einschätzen?

00:13:14: Ja, also da ich auch sage.

00:13:16: Ich verbinde die Profession mit der Passion würde ich auf jeden Fall auch für mich angesprochen und das sag' ich jetzt mal so salopp und mit meinem Lachen tatsächlich auch aus dem Grund.

00:13:29: Ich habe schon das Gefühl dass das Wort Passion inzwischen inflationär gebraucht wird und zum Teil auch missbraucht von manchen, die damit nicht... Also das Wort Passionen auswechseln um nicht Spaß oder Hobby sagen zu müssen.

00:13:52: Die Frage ist ja immer, ob ich etwas gerne mache also ob ich Passion dafür habe sondern auch das ethische dahinter wie ich das mache?

00:14:05: Deswegen inzwischen würde ich schon sagen es ist mehr Verantwortung tatsächlich auch durch die Pacht tatsächlich weil einfach völlig weg kommt vom Können und starke Anteile halt auch.

00:14:20: an müssen und Verantwortung hat.

00:14:22: Also ein Beispiel, mein Landwirt hatte eigentlich für Freitag angekündigt den Roggens zu dreschen, hat jetzt heute Morgen angerufen gesagt macht das heutnachmittag.

00:14:32: Hatte ich was ganz anderes vor?

00:14:33: Es gibt da ein bisschen Wildschaden.

00:14:35: Das ist klar dass ich da vor Ort sein möchte um mit dem dann mal draufzuschauen einfach nur damit der auch sieht Ich nehme das ernst, ich nehme ihm ernst weiß Der macht es nicht für Spaß sondern das macht er beruflich eben.

00:14:50: Das sind so Sachen, da kann ich mir überlegen ob ich da jetzt gerade Passion für habe nachmittag hinzufahren und meinen Tagesablauf umzuschmeißen.

00:15:01: Das hat damit grad nichts zu tun sondern einfach mit knallhater Verantwortung ja?

00:15:05: Und ich glaube das beides geht völlig klar möchte aber auch mal auf dieses Passionsding hinweisen.

00:15:12: also das ist ein großes Wort und das muss man dann auch tatsächlich füllen.

00:15:18: Ja, richtig gut.

00:15:19: Das ist gerade Thema soziale Medien.

00:15:22: Es hat ganz schnell so ein Wort aufgeschnappt und klingt gut

00:15:25: usw.,

00:15:27: das kann ich mir wie Schmuck ans Nachthängen hängen aber große Klappe nicht dahinter ist schnell.

00:15:33: Aber wichtiger Punkt den du trotzdem sagst, dass es doch irgendwo Hand in Hand gehen muss.

00:15:41: Aber ich verstehe auch den Punkt dieser eher unliebsamen Aufgaben.

00:15:49: Man kann als ja dieses Thema Verantwortung, was ist es auf vielen Ebenen definieren?

00:15:55: Ja egal ob jetzt auch auf Pachtebene oder wenn du begehrt bist.

00:15:59: Du drehst Verantwortung sobald du jagst für Wild-, Ökologie und so weiter.

00:16:06: Also das ist ja nicht auch das eine nur begrenzt wollte ich auch gar nicht darstellen also

00:16:12: kam auch nichts drüber.

00:16:13: Gut.

00:16:16: Ich bin von der Meinung, dass wir ganz grundsätzlich für Jäger in vielen Bereichen Verantwortung übernehmen – ganz unabhängig davon wie man das persönlich mit der Passion für sich definiert hat.

00:16:27: Ja und da sind wir auch theoretisch wieder bei deiner Anfangsgeschichte wo er auch viel Verantwortung dabei war ne?

00:16:36: Aber sehr cool beschrieben auf jeden Fall!

00:16:40: Gibt es denn einen bestimmten Grundsatz oder eine Jagdethik, nach der du handelst?

00:16:46: Also ich sage immer das was wir machen muss Sinn machen.

00:16:52: Sowohl biologisch als auch ökologisch-ökonomisch in einem Gesamtsystem.

00:16:58: Das heißt wir müssen verstehen dass wir nicht die einzigen Menschen und die einzige Nutzer von Wild und das Ökosystem sind.

00:17:14: Das ist mir schon extrem wichtig, auch immer zu schauen okay wie bettet sich Jagd da ein?

00:17:20: Wie können wir jagen dass Jagd wirklich auch gelebter Naturschutz ist um einen Sinn macht?

00:17:25: Und da sind wir wieder beim Thema.

00:17:27: also jedes Revier ist anders überall haben wir unterschiedliches Wild wie sich das anders verhält unterschiedliche Ökostäme Und so, wie wir uns da verhalten als Jägerinnen und Jägern.

00:17:39: ganz grundsätzlich muss halt dem geschuldet auch angepasst sein.

00:17:46: Weil ich persönlich wirklich denke Jaakt richtig ausgeführt ist gelebter Naturschutz und ist die Hege- und Verbesserung von Ökosystemen und Habitaten sowie es im Naturschutzgesetz ja knallhart drin steht was naturschutz ist und wo er wirkt auf welchen Ebenen.

00:18:03: Ich bin schon der Meinung, dass wir eben unter diesen Gesichtspunkten auch erklären müssen.

00:18:12: Was eben Jagd ist und welchen Grundsätzen wir da folgen tatsächlich?

00:18:18: Also wenn man so sieht, folge ich, wenn dann eher dem Grundsatz.

00:18:24: Dem Grundsatze sind ja viele Bereiche die du aufgezählt hast.

00:18:27: Das ist ja auch was es so schwierig macht das alles zu erklären weil ist ja nicht nur in diesem Tunnel passiert.

00:18:34: Dieses Beispiel, ich erlege ein Reha-Tier ist tot irgendwie bekomme ich Fleisch aber die Auswirkungen ja in alle diese Bereiche geht und umso mehr ich davon natürlich machen um so mehr Auswirkung habe ich.

00:18:47: ganz oft haben wir diesen Fall dass es runter reduziert wird auf ganz viele kleine Kausalitäten oder eher dann große Kausalityen ohne das sich diese ganzen Bereich Ich finde diesen Satz, den du sagst mit Jagd muss Sinn machen.

00:19:03: Den hatten wir tatsächlich auch schon genau einmal so in einer Protgasfolge.

00:19:06: Das Grundsatz.

00:19:08: Also ich nahe mich nicht mehr so, das war Felix Kuba von Jagdmomente meinte, ich hatte das auch gesagt.

00:19:14: Ja, ich

00:19:14: habe der Vertritt.

00:19:14: was ich so sehe ist eine ganz ähnliche Meinung und genauso ist es.

00:19:21: Der sagte in irgendeinem Video von sich mal dass es bei mir hängen geblieben Der Landwirt oder der Besitzer eines Waldes, der macht das ja alles nicht für Spaß und Das ist es.

00:19:34: Bilder ja auch viel aus.

00:19:36: in Stadtjägerkursen bei uns in Baden-Württemberg Da haben die immer Pflichtseminare einen Tag Kommunikation und Konflikt.

00:19:44: mit den schönen Öffentlichkeitsarbeiter war Auch ein Förster dabei Also der der auch angestellter Förster bei ForstBW Der sagte, dass halt sein... Er in seinem Beruf Teile seines Erfolges auch mit davon abhängig sind.

00:20:04: Eben wie Menschen dort jagen die das nicht hauptberuflich machen und von der Herausforderung ist oder er hat das gar nicht, er hat es ganz neutral beschrieben.

00:20:15: Da war nicht so dieses ach die Jäger und ach der Forst.

00:20:19: ich davon halte ich sowieso gar nichts.

00:20:22: Das ist krachsinn diese Richtung.

00:20:26: Aber das hat mir zu denken gegeben, weil das was zeigt auch da sind wir wieder beim Thema Verantwortung und dem was Sinn machen muss.

00:20:33: Natürlich gilt es beidseitig ja auch dass was die anderen machen der Forst die Landwirtschaft usw.

00:20:41: Muss Sinn machen.

00:20:42: so jetzt bin ich aber kein Landwirt und ich bin kein Forst wird sondern Ich bin Jäger und deswegen muss mein Teil Sinn machen.

00:20:49: im Gesamtgefüge und ich glaube es tun uns gut ist immer wieder auch zu berücksichtigen.

00:20:55: Und vor allem dieses gegenseitige Verständnis.

00:20:57: Das ist ja das, wo es ganz oft aufhört.

00:20:59: Es wird mit Narrativen – nehmen wir mal das Jagd- und Forstbeispiel.

00:21:03: Der Narrativ der Forst schießt auf alles was ein Kopf raussteckt, mit dem wollen wir gar nichts zu tun haben.

00:21:11: So einen Satz, der öfter kommt.

00:21:13: Da ist ja Null Komma Null Verständnissen dahinter.

00:21:16: Warum?

00:21:17: Oder erst mal ist es überhaupt wahr, dass das was da so los ist.

00:21:21: Wir sind wieder bei diesem Punkt.

00:21:22: Einer hat mal gehört von dem und war darauf drückjagt und so sah das aus und deswegen sind gleich alle so.

00:21:28: Und dieses Verständnis was fehlt.

00:21:30: Obwohl ich sage jetzt mal innerhalb der Jagd oder nehmen wir auch mal diesen typische Beispiel Geiger gegen Veganer wo durch Unverständnis ja schon eine große Mauer da ist, dass man gar nicht anfangen braucht zu diskutieren.

00:21:46: Ich finde es witzig, dass du sagst.

00:21:48: Weil ich habe das oft erlebt, dass sich mit Veganern oder auch Vegetariern, die ja übrigens viel mehr sind als wir Jägerinnen und Jägers in Deutschland.

00:21:55: Das muss man sich immer wieder vor Augen führen.

00:21:57: Wir sind der über die fourhundertseventigtausend der Zeit gibt Millionen Veganerinnen und Veganer in Deutschland also einfach nur mal in Relation gesetzt, dass wir noch eine kleinere Minderheit sind im Wunde.

00:22:10: Finde ich komme relativ gut in Gespräche rein wenn ich über dieses Thema Tierschutz gehe und auch die Beziehung, die ich habe zum Thema Fleischessen und Wildbret und wie ich dazu komme usw.

00:22:28: Ich gehe da gar nicht ran mit dem Ziel, dass der oder die Person am Ende irgendwie Fleisch essen soll oder so – gar nicht!

00:22:36: Aber über diese Schiene kommt man ins Gespräch.

00:22:40: Egal, ob die Leute vor mir jetzt Fleisch essen oder nicht.

00:22:43: Oder die müssen ja auch nicht zwangsläufig begeistert sein von Jagd oder nicht habe ich aber immer die Chance, ein positives Beispiel zu bieten eine angenehme Erfahrung ne neue Sichtweise und ne neue Perspektive auf die Dinge zu biten.

00:22:56: das ist auch immer worum es geht.

00:22:59: wir alle haben da verschiedene Sichtweiten daraus der Forst Die Landwirtschaft die Jägerschaft.

00:23:04: Und das ist legitim, wir verfolgen alle Interessen und haben einen Blick auf dieselbe Sache der unterschiedlich ist.

00:23:10: aber für jeden von uns ist das die Wahrheit weil es die Realität ist.

00:23:14: ja und ich glaube wenn man sich mit dem Grund Gedanken dass der gegenüber vielleicht auch recht haben könnte begegnet dann würde man sich viele Streitereien sparen und würde sich auf Augenhöhe begegnen und könnte da also sehr viel mehr reißen

00:23:31: Absolut.

00:23:32: Was hatte ich da vor kurzem Brust geschrieben?

00:23:34: Einfach dieser Satz, es gibt mehrere Wahrheiten aber das ist ganz oft dieser Punkt eine Wahrheit meine Wahrheit die richtige Wahrheit.

00:23:43: Aber ich finde dein Grundsatz wie gesagt mit dem Sinn machen wirklich sehr schön.

00:23:47: Das fasst uns eigentlich ganz gut zusammen.

00:23:49: Ich würde mal weiter gehen zur Herausforderung in extremen Situationen.

00:23:53: was war die herausfordernde Situation die du bei der Jagd erlebt hast?

00:23:58: Da habe ich schon vorher darüber nachgeracht und hab da bei allen Punkten nichts reinschreiben können in dem Sinne.

00:24:06: Ja, da gab es nichts wo ich sage, da hätte ich nicht weiter gewusst.

00:24:12: Es gibt immer wieder Situationen die halt schwierig sind.

00:24:17: vielleicht eine Nachsuche oder man hat vorbeigeschossen solche Dinge oder man muss ein schwieriges Stück wild bergen oder was auch immer.

00:24:29: Aber da ist jetzt nichts bei, wo ich dachte oh daran erinnere mich das fast was Schlimmes oder Ähnliches.

00:24:37: Und daher fällt es mir schwer da wirklich etwas konkret zu benennen tatsächlich.

00:24:41: Also du sagst viele kleine Herausforderungen die aber ich sage es mal Anführungszeichen normal sind?

00:24:47: Ja!

00:24:50: Ist ja nicht schlimm!

00:24:53: Das ist auch der Antwort.

00:24:56: Ich könnte jetzt natürlich, wenn man überlegt fallen einen vielleicht Jagdzehen ein oder ähnliches.

00:25:01: Aber das sind ja immer Momenteaufnahmen des eigenen Handelns erst nicht ob es dann den anderen immer hilft.

00:25:09: Also mir fällt eine Situation ein wo ich ne Sau beschossen hatte und die wirklich zwanzig Meter neben dem Weg da gerade her lief auf einmal.

00:25:23: Die sauen auch nicht.

00:25:24: Da waren die ja auf einmal da und das wurde eine relativ komplizierte, ätzende Nahrsuchung.

00:25:29: Es war Winter, ich war ganz dick eingepackt Und ich war sicher.

00:25:33: also auf zwanzig Meter schießt sie ja nicht an der vierzig Kilosau vorbei.

00:25:37: in der Regel Ja und die ließ sich aber nicht finden weil also ich die Wundpferde nicht finden konnte mit dem Hund und der eben auf der Warmen Pferde noch von den Geflüchteten sauen war und als wir das Stück hatten Wusste ich nicht mehr genau, wo das Auto war.

00:25:54: Das Handy hatte keinen richtigen Empfang mehr.

00:25:58: Ich versuchte es auch zu bergen.

00:25:59: links der Hund an der Leine rechts die Sau und also immer wenn man irgendwo eine Astgabel hatte gegen den Hund links dran... Also ich habe da ewig gebraucht, bin fast verzweifelt weil ich dachte irgendwie muss irgendwo doch hier der Weg sein Und bin danach also vierzig Minuten kam ich dann auf den Hauptweg am und festzustellen, dass sich das ganze zehn Meter neben der Rückegasse abgespielt hat.

00:26:23: Also welche?

00:26:24: Das sind so Sachen in dem Moment überlegt, aber was machst du jetzt?

00:26:30: Aber ja, das sind eher die Sachen... herausfordernde Situation.

00:26:35: Ich

00:26:35: kann nicht verstehen, mich drehe ich das dreimal im Kreis und ich weiß nicht mehr wie ich heimkomme.

00:26:41: Jetzt seitdem habe ich jetzt so gelbe Blinklicht da mit.

00:26:44: die kann ich so magnetisch aus Auto machen.

00:26:46: Das finde ich jetzt oder ich dachte okay.

00:26:48: also wenn wirklich mal wieder nicht also ist dann zum Glück nie viel passiert.

00:26:53: Ich bin ja ruhiger bei einer Feldjagd Ich habe ja fast nur Feld.

00:26:57: Da verliert man nicht ganz so viel, aber im Wald bin ich auch sofort überfordert.

00:27:01: Aber sehr gut!

00:27:03: Gibt es vielleicht was, wenn wir schon bei der Frage sind in Richtung deiner Arbeit?

00:27:08: Ich sage mal Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit hast du da schon ... Was wo du sagst okay das war das heraus vorne anstehen?

00:27:19: Ja also es gibt immer ein paar... Also ich glaube dass ist Ich bin ja jetzt in einem Alltag mit einundvierzig.

00:27:24: Man macht das langsam lang genug, dass man bei Projekten sagt okay man kann jetzt auch super bearbeiten.

00:27:32: vor zehn Jahren hätte man die vielleicht nicht so vom Tisch bekommen weil ich habe zum Beispiel kürzlich einen Anruf bekommen von der Landessgartenschau Neues.

00:27:40: Die haben die Problematik dass sie halt kurz vor der Öffnung der Landesgartenschauer standen und es drohte dort halt ein Gänseproblem zu geben.

00:27:50: Gleichzeitig stand also der WDR vor der Tür und wollte wissen, was da jetzt Sache ist.

00:27:55: Weil man hatte da eben Horden von Gänse gesehen und schon mal so ein paar Voluntiers in Bereitschaft versetzt die dann da so die erste Idee mit Wu Seelass im Grunde die Gänze vergräben sollten und es ist halt öffentlich geworden.

00:28:08: ja und auf einmal stand natürlich die Medien die wissen wollen das macht er da jetzt und so weiter.

00:28:14: Und ja, da bin ich im Grunde eher aus Krisenkommunikation nicht hingufen worden.

00:28:20: Das war so ein Ding, das konnten wir dann eben sehr gut managen unter dem Thema Wildtiermanagement.

00:28:27: und es sind dann so Momente wo man natürlich schauen muss wie erklärt man im Grundes Zusammenhänge wild Tier zusammenhänge im urbanen Raum also klassisches Wildtiermanagement.

00:28:43: Wie erklärt man das einer sehr kritischen Öffentlichkeit?

00:28:47: Und da also die richtigen Botschaften zu setzen, aber auch das richtige Feingefühl für die Medien zu bekommen und zu haben und auch das Richtige Wording zu finden.

00:28:58: Das war schon eine Herausforderung und ich glaube es war sehr erfolgreich.

00:29:02: Wir haben es dann geschafft, das Thema Freitagsnachmittag nicht nur in den Medien sondern auch in die DPA zu platzieren sind mit unserer Botschaft das ganze Wochenende deutschlandweit, durch alle Medien getingelt.

00:29:15: Ja das sind dann schon kommunikative Herausforderungen wo man sofort eine extreme Reichweite hat.

00:29:23: also ich habe das mal zusammengerechnet es war der Reichweiter über fünfzig Millionen Kontakte letztlich.

00:29:31: Das hat dann schon eine Auswirkung wie man sowas darstellt und auch jagliche Themen darstellt

00:29:39: Absolut.

00:29:39: Was war das Ergebnis, was mit den Gänzen passiert?

00:29:42: Wir haben die dann einfach durch verschiedene Maßnahmen tatsächlich dort also nicht wegbekommen sondern es geschafft dass sie gerne nicht erst groß wiedergekommen sind.

00:29:51: Da gibt's ja also verschiedene Möglichkeiten tatsächlich.

00:29:55: Also wir mussten da jetzt tatsächlich nicht jaglich vorgehen zumal das auch in der Schonzeit der Zeit Nordrhein-Westfalen war.

00:30:03: Das Wichtigste war aber erst mal diese kommunikative Herausforderung, eben zu lösen.

00:30:08: Wartende Reporter vor dem Gelände die halt berechtigte Fragen der Öffentlichkeit haben und statt da eben so ein Shit-Store möglicherweise zu haben das so zu händeln dass eben auch neutral berichtet wird.

00:30:22: ich meine wir haben es ja jetzt auch gerade wieder aktuell dass eine Jagdbericht im öffentlich rechtlichen Rundfunk gelaufen ist Ich also viele Orts jetzt auch höre ja und der wäre so unsachlich usw.

00:30:35: Also man sieht ja was passiert, wenn man das nicht steuert.

00:30:42: Absolut, können wir später auf jeden Fall noch mal eingehen.

00:30:47: Machen wir kurz hier weiter wie gehst du mit Druckfehlern und kritischen Momenten um?

00:30:53: Ja, also wenn man sowas erkennt ist man schon einmal grundsätzlich weit hätte ich als erstes gesagt Ich persönlich bin immer froh, dass ich Menschen habe mit denen ich darüber reden kann.

00:31:05: Jetzt willst du es natürlich auch aus Jagdliche bezogen wissen?

00:31:09: Ich meine, ich kann zum Beispiel an meinen Vater fragen der selber Jäger ist und auf eine lange Jagderfahrung blickt.

00:31:15: Und ich hab aber auch das Glück

00:31:17: z.B.,

00:31:17: meine Frau ist nicht Jägerin Nutznießrinnen der Jagd letztlich.

00:31:25: Das ist auch prima, aber sie hat da auch eine kritische Distanz durchaus und ist dann sehr guter Sparringspartner.

00:31:32: Ich habe viele Freunde die Jagdaffin sind oder positiv zur Jagd stehen, aber keine Jäger sind und auch das Glück dass ich halt Freunde habe, die Jägar sind und die offene Worte führen und da kann man also eigentlich sehr ehrlich miteinander sprechen über Fehler und Erfahrung letztlich ohne die Sorge zu haben, verurteilt zu werden.

00:31:56: Also dein Ansatz ist erstmal erkennen oder erkannt haben dass da was schief gelaufen ist oder man sich unter Druck ersetzen lassen oder wir alle kennen diese Situationen nicht nur als jagdlich wo man sich denkt hoch zum Glück ist das gut gegangen und dann aber auch zu sagen okay mir hilft es da mit wem drüberzureden bestenfalls jemand der vom fach ist aber auch ich sag mal ...neutrale Personen, die jetzt vielleicht nicht was mit einer Jagd zu tun haben.

00:32:23: Ja!

00:32:24: Okay.

00:32:24: Das ist ein Ansatz, dass das nochmal wieder dieser Punkt reden hilft.

00:32:28: Wir sind soziale Menschen bzw.

00:32:29: soziale Tiere... wir wollen uns austauschen und wenn es so schlimm ist wie es eine Person zwanzigmal erzählen, wenn sie richtiger, ich sage mal wertfreie Person ist dann hört sich auch zwanzichmal an.

00:32:42: Und man kriegt ja doch immer noch einmal ehrliche Impulse.

00:32:46: also

00:32:47: absolut Das ist was, was ich meinen Leuten immer beibringen.

00:32:51: Jagdliches Umfeld.

00:32:53: Es ist so wichtig dass ich ein gutes Umfeld habe.

00:32:57: Man

00:32:59: braucht auch eine bestimmte Fehlerkultur.

00:33:04: Ich hasse jetzt halt dieses Wort aber es ist so.

00:33:08: Fehler passieren normal?

00:33:10: Ja, uns allen persönlich im Privaten und auch im Jagdlichen passiert das.

00:33:15: Die Frage ist wie geht man dann damit um?

00:33:17: Und wir gehen andere damit um.

00:33:21: Ich glaube nur wenn man so eine Kultur hat wo man dann auch mal offen viel darüber reden kann oder sagen kann so und so habe ich das empfunden ohne Angst haben zu müssen dass man da nicht mehr jagen gehen darf oder dass man als doof abgestempelt wird oder dumm abgestempelt wird.

00:33:36: ja man muss ja auch immer berücksichtigen Nicht jeder hat die Möglichkeit, wie wir beide jetzt durch eine Pacht Zugriff jederzeit auf ein Revier und die Möglichkeiten haben zu jagen.

00:33:48: Und das muss mal auch irgendwie ein bisschen gegssichtig sein.

00:33:51: Also das heißt man braucht wirklich eine Fehlerkultur wo Menschen dann auch wirklich offen darüber sprechen können?

00:33:57: Absolut!

00:33:58: Das Krieg hat nur einen gesunden Umfeld Und es ist manchmal schon gruselig, was für Umfelder es so gibt.

00:34:06: Gerade von Leuten einen Abhängigkeit zu verhalten, das besteht aber deswegen umso besser dass wir coole Pächter haben die sich um ihre Leute sorgen und ihre Leute kümmern, dass auch jeder der möchte und gute Absichten hat dann eine Möglichkeit bekommt.

00:34:27: Nächste Frage, oder willst du noch was anmerken?

00:34:29: Ich kann dein Gespräch... Nein,

00:34:30: nein.

00:34:30: Ach, von Hand über jedes Thema könnten wir glaube ich noch eh nicht lange reden.

00:34:34: Okay dann.

00:34:35: Weil die Hand

00:34:36: von vielseitig ist und du natürlich auch eine spannende Gesprächspartnerin.

00:34:40: Das sind wir wieder bei allen Facetten und allen Bereichen.

00:34:43: ne?

00:34:44: Was würdest du sagen war die wichtigste Lektion, den du in deiner jagtlichen Laufbahn gelernt hast?

00:34:53: Ich glaube das es ... Das Diag nicht irgendeinen Punkt ist, den man einmal kennt und dann hat man sie ergründet für sich oder generell.

00:35:04: Sondern das heißt etwas ist was sich immer weiterentwickelt und dass es erfordert, dass man sich selber auch immer weiter entwickelt.

00:35:12: Und dass man mehr denn hier heute eben in der Verantwortung ist über dem eigenen Tellerrand da auch immer wieder zu schauen weil wir eben Ja, es ist halt nicht mehr wie vor vierzig Jahren wo man immer gesagt hat ja ich bin der Jäger und Jagen ist mein Recht.

00:35:31: Und das so aufgetretenes so ausgeführt hat sondern sich halt auch vieles gewandelt hat sowohl in der öffentlichen Wahrnehmung als auch in der Kulturlandschaft als auch im Wald in den Ökosystemen in den Habitaten gleichzeitig natürlich auch in den Bereichen Forschung.

00:35:55: Man weiß heute einfach auch viel mehr als man es vielleicht vor vierzig, fünfzig Jahren über verschiedene Habitate und Wildtierarten und das Verhalten hatte.

00:36:05: Und wenn man sich anschaut was jetzt gerade der Fall ist eben die Riesenthemen wilddichte Umbau des Waldes Klimawandel Weiterentwicklung der Landwirtschaft Das sind so vielfältige Themen in denen die wir nicht hauptberuflich ausführen und die wir nicht als Jäger selber voll in der Hand haben.

00:36:27: Das erfordert, dass wir uns weiterentwickeln, Weiterbilden da uns professionalisieren auch so vielen Ebenen weil es so dringend erforderlich ist.

00:36:37: Ja absolut also das spreche ich nicht nur an dieses Hauptblick zu immer weiter entwickeln.

00:36:43: Ich fand jetzt auch den Satz mit Dass wir uns professionellisieren richtig wichtig was ja auch oft gesagt wird, Jagd ist ein Handwerk.

00:36:53: Aber es fehlt so, ich sag mal in diesen handwerklichen Ausbildungen fällt's schon.

00:37:00: Wenn du überlegst jedes Handwerk sind mindestens drei Jahre Berufsausbildung und heutzutage, jetzt wird das ein bisschen kritisch da können wir später noch diese wunderbare Doku eben also wunderbar hier ironisch und wertfrei dieses Thema also wie gesagt Ausbildung, Professionalität dass das mit dieser Geschwindigkeit, die gerade reinkommt und dem Zulauf, den der Jagd zum Glück hat aber auch verwässert wird.

00:37:27: Und mir fehlt z.B.

00:37:29: ganz oft ein Punkt Standards.

00:37:31: Ich meine, du machst es ja auch mit der Kommunikation, dass da überhaupt mal Standards eingeführt werden.

00:37:38: Also ganz wichtiger Punkte in der Richtung.

00:37:41: Ja absolut sehe ich auch so.

00:37:45: Das Thema Ausbildung, ich bin kein Ausbildungsexperte.

00:37:52: Ich sehe es gibt dadurch, dass die Welt nun mal die ist, die sie heute isst und sich das alles so verändert hat Themen, die wir bisher in der Jagdausbildung eben nicht darstellen.

00:38:05: Und da ist die Frage wie entwickeln wir uns weiter als Jägerschaft?

00:38:10: Da steht vor Scheide wegen ob wir sagen okay wir entwickeln das selber weiter Und überlegen auch mal, in welchen Bereichen wir mehr Standards brauchen.

00:38:20: Vielleicht auch bundesweite Einheitliche Standards und wo es Bereiche gibt die wir noch gar nicht in der Ausbildung haben aber vielleicht sinnvoll sind und wie binden wir die ein?

00:38:30: Also schwierig oder alles.

00:38:33: eine Herausforderung und spannend.

00:38:35: ja ich weiß nicht ob ich der geborene Experte für zum Beispiel die Frage bin wie die Jagdscheinausbildung sein soll.

00:38:44: dafür Ich

00:38:47: reihe mich ein, wo ich ein bisschen widersprechen kann.

00:38:51: Das ist das Thema Schießausbildung.

00:38:53: und

00:38:54: da sage ich aber auch, da fehlen es grundlegende Standards.

00:38:58: Es machen halt alle irgendwas.

00:38:59: Dicht, dass wir alles scheiße machen, aber es machen halt was anderes.

00:39:03: Und das sind wir wieder beim Thema Jagd des Länderrechtes.

00:39:07: wenn wir dann wieder die ganzen Jagdprüfungen anschauen, die sich ja so unterscheiden im Grundlegenden.

00:39:13: Und da ist das was du sagst eben ganz wichtig, dass wir als Jäger was entweder in die Hand nehmen.

00:39:20: Ja also das ist ja immer so.

00:39:22: Entweder... Also dafür habe ich zu lange professionelle Kommunikation gemacht.

00:39:27: Ich meine fast fünf Jahre chemische Industrie haben mich auch stark geprägt.

00:39:32: in einer Bronkelbist oder mit einem Thema zu tun hast, was im starken öffentlichen Fokus steht.

00:39:40: Und das ist die Jagd durch die verschiedene Medien, die es heute eben gibt und dadurch dass das Thema eben so gesehen wird derzeit wie's ist, stehen wir da auch im Fokus.

00:39:51: dann regulierst du?

00:39:53: Oder du wirst reguliert?

00:39:55: So einfach ist das!

00:39:56: Ob wir das jetzt toll finden oder nicht?

00:39:59: Ich will ja gar nicht.

00:40:00: viele Entwicklungen... Ja, sind unfair.

00:40:03: Also ich will mich gar nicht hinstellen und sagen Regulierung ist gut oder sonst was?

00:40:07: Gar nicht mein Thema!

00:40:08: Ich bin total liberal da eigentlich.

00:40:10: aber es ist die Erfahrung zeigt einfach wenn du im Fokus stehst und du bist in einem kritischen Fokus und das ist die Jagd oft halt eben dann regulierst du bestimmte Themen oder du wirst von außen gezwungen und wie es reguliert.

00:40:27: Und dann bin ich doch lieber gestalter so einer Entwicklung, als dass sich Sachwarten was mal ab.

00:40:32: Ja richtig, richtig guter Punkt!

00:40:35: Ich hoffe das werden sehr viele.

00:40:37: Vielleicht wurde auch unser Zitat ja folge finde ich ganz stark und ganz wichtig.

00:40:43: Gibt's denn ein Thema über das du heute anders denkst?

00:40:46: Als zu Beginn deiner Jagdzeit?

00:40:48: Ja, ich glaube das ist so was aber viel erleben.

00:40:51: Wenn wenn man loslegt dann hat man natürlich nochmal einen anderen Ärger als sicherlich auch Beute zu machen.

00:40:58: Man kann dann endlich loslegen Und früher war es dann doch schon eher so dieses Ich gehe jetzt raus weil ich will oder Lust habe und weil ich darf und inzwischen gut Meine Eltern die Prioritäten auch privat verändern sich ja noch mal.

00:41:15: Aber heute sehe ich's schon oft mehr Überwiegend so, dass ich sage, sodass es auch Sinn macht.

00:41:23: Was ich da wiege, wann ich jage?

00:41:25: Wir hatten jetzt eine Phase bei uns im Revier.

00:41:28: Es ist superheiß zum Teil vierzig Grad.

00:41:31: Eine sehr sandige Region.

00:41:34: Es regnet seit Wochen nicht... Da ist in Grunde keiner großjagen gegangen beispielsweise auf Rehwild.

00:41:41: Ja wir haben geschaut das die Sauen im Feld keinen großen Schaden machen Und haben aber das übrige Wild in dieser krassen Hitzeperiode weitestgehend in Ruhe gelassen.

00:41:53: Das ist vielleicht was, wenn du frisch dabei bist und drei Monate die Hackschein hast, was man dann vielleicht nicht so nachvollziehen kannst direkt oder nicht so fühlen.

00:42:03: Ich glaube, ich hoffe es geht vielmehr so weiterentwickelt.

00:42:08: Sind wir wieder bei diesem Thema Weiterentwicklung und Sinn?

00:42:10: Das zieht sich ein bisschen durch... Ist aber ja auch beides.

00:42:14: Das sind das tolle Werte, die sich wunderbar mit der Jagd vereinbaren lassen bzw.

00:42:20: die Jagd voranbringen.

00:42:22: Ich würde sagen wir gehen zum nächsten Fragenblock.

00:42:24: oder magst du noch irgendwas ergänzen?

00:42:26: Passt gut!

00:42:27: Okay, das ist nämlich nicht die Frage, die ich dir unbedingt stellen will.

00:42:31: Welche Herausforderungen und welche Chancen siehst du für die Jagde in den nächsten Jahren?

00:42:36: Ja also ich sehe da verschiedene Chancene, sehr viele Herausforderungen Qua meines Berufes, glaube ich.

00:42:46: Die größte Herausforderung ist es die Jagd in der Öffentlichkeit professionell darzustellen und ihren Sinn und ihren Zweck in der heutigen Zeit da zu stellen einfach um die Jagdt auch gesellschaftsfähig zu halten.

00:43:00: bei Unternehmen wird man von der License to Operate sprechen also der Legitimation der gesellschaftlichen Gesamtlegitimtion.

00:43:07: Und wenn ich mir das so anschaue Wir haben, oder wir werden immer mehr Jägerinnen und Jägern.

00:43:16: Die Jagd wird immer jünger und sie wird weiblicher und diese ganzen Erwicklungen die ich sehr empfinde als extrem positiv und gut.

00:43:26: Und gleichzeitig ist es so dass durch die Vielfalt der Medien und Meinungen, die wir heute haben und auch die Vielfalte öffentlichen Interessensbildung und Meinungsbildung Wir einfach so viele Protagonisten haben, die unsere Werte eben nicht teilen und die Jagd nicht so sehen wie wir sie sehen.

00:43:51: Da müssen wir unbedingt uns professionellisieren und weiterentwickeln weil wir sonst ganz schnell in der öffentlichen Wahrnehmung ein ganz grundsätzliches Problem haben.

00:44:01: Man sieht es jetzt schon immer wieder an Initiativen die so Jagdwatch mäßig da unterwegs sind, die ganz gezielte Jagdarten oder auf bestimmte Arten kritisieren hochgradig emotionalisieren.

00:44:18: Medial extrem gut gerüstet sind und dass auch extrem professionell und wirksam vor allen Dingen umsetzen ja und gleichzeitig sehe ich das bei uns In Teilen sehr professionell, aber noch nicht in der Breite eben.

00:44:37: Und also da herrscht ein großes Ungleichgewicht und das müssen wir gelöst bekommen und da brauchen wir sehr schnell Strategien weil die anderen schon so lange dabei sind.

00:44:47: ja ich habe vor ich sage dass immer in den Stadtjäger Ausbildungskursen.

00:44:52: Ich hab vor sechs Monaten oder dreiviertel Jahr ist auch wurscht eine Stellenanzeige gesehen vom WWF Deutschland und die haben den Publix Affairs Manager gesucht.

00:45:03: Also nur für die politische Interessenvertretung in Berlin, also quasi Lobbyarbeit.

00:45:13: Ich komme aus der Branche, ich weiß was so Leute verdienen.

00:45:16: Ja und also ich würde den Job unter achtzig tausend nicht machen.

00:45:19: jetzt ist das vielleicht NGO-mäßig ein bisschen dunter.

00:45:22: Aber ich will sagen dass im Mittel und Ressourcen von anderen Naturschutzorganisationen von anderen Interessensgruppen da draußen die schon lange erkannt haben, dass man sich auch sehr sehr vielen Ebenen professionellisieren muss um das bedeutende Organitäten bereit zu halten monetär aber auch in Personen und Fachkräften Ja, und also ich sehe da ganz in diesem Bereich ganz viele Herausforderungen für die Organisation.

00:45:49: Weil wir diese Ressourcen zum Teil eben einfach nicht haben.

00:45:54: Aber wir Menschen haben und die müssen wir dazu kriegen dass sie sich professionalisieren und im Grunde den Gegengewicht schaffen sonst haben wir irgendwann eine Legitimationsprobleme und zwar ein massives.

00:46:06: Absolut!

00:46:07: Also das gerade wenn du so darüber redest.

00:46:09: ne?

00:46:09: Ich merke in mir schon ist ja etwas, was ein bisschen Angst macht.

00:46:13: Das ist auch das... Ich weiß nicht ob es du warst, dass die Jagd wie wir jetzt kennen auf diesem Scheideweg steht eben genau durch solche Sachen.

00:46:28: und das ist das, was ich auch in Anti-Jagdgruppierungen stark sehe.

00:46:35: Es sind vielleicht nicht so viele aber sie sind unfassbar gut organisiert.

00:46:40: Und ich finde, da haben wir gerade in der Jägerschaft durch dieses... Es ist ja fast schon gegenseitiges Zerfleischen.

00:46:48: Dass wir uns einfach noch mal selbst ans Bein pinkeln.

00:46:52: Wenn wir jetzt zum Beispiel die Doku nehmen über, die wir geredet haben, ging ja durch alle sozialen Medien und großer Diskurs sowohl zwischen Jägern als auch nicht Jägerschaft.

00:47:09: Also Diskurs ist wichtig und ich glaube, wir brauchen auch immer einen konträren Diskurs.

00:47:15: Ich bin mir nicht sicher ob die Kanäle, die wir dafür wählen, immer die richtigen sind?

00:47:21: Ja also es ist halt keine besonders wertschöpfende Strategie solche Diskurse untereinander, die ja einem Zweck dienen sollen nämlich zu schauen was ist an Kritik berechtigt, was nicht, was können wir daraus lernen?

00:47:36: müssen wir das rauslernen?

00:47:37: Ja, also nicht jede Kritik ist erbrechtigt.

00:47:39: Aber warum tragen wir das an Orten wie Instagram dann auch öffentlich aus oder so?

00:47:45: Also Meinungsaustausch alles gut und schön aber wenn es was verändern soll uns sich nicht gegenseitig nur zerfleifen soll, dann brauchen wir auch das richtige Format für solche Dinge.

00:47:54: ja Und da müssen wir so Sachen halt auch ja so besprechen dass es ein Unterschied machen kann

00:48:01: Ja und vor allem das hat was hinten rauskommt.

00:48:08: Das ist ja, was ich oft beobachte.

00:48:12: Es gibt immer so eine Welle und alle sind oh nein und schlimm und blöd und alles kacke und dann flach diese Welle wieder ab es ist nichts passiert bis die nächste Welle kommt.

00:48:26: Ich weiß nicht also vielleicht schaue ich da auch zu oberflächlich raus aber das tut mehr der Experte.

00:48:29: aber dass das so meine individuelle Beobachtung, wo ich mir denke okay jetzt haben wir wieder den Aufreger Nichts geändert, und dann kommt irgendwann wieder der nächste Aufreger.

00:48:40: Ja also ich sehe es ähnlich wie du es wobei mir aus dieser Sicht so dieses okay... Also wieso überrascht das jetzt schon wieder?

00:48:50: Jetzt bleiben wir mal bei dieser jetzigen Reportage und sowas wird ja nicht die letzte sein!

00:48:59: Wo es dann, also weil's die Jägerschaft trifft und weil sie natürlich auch wirklich hochemotional gemacht ist.

00:49:05: Und natürlich auch Sie sehr zugespitzt gemacht is.

00:49:09: Es gleich heißt, dass wäre schlechtes journalistisches Handwerk.

00:49:13: so könnte man das nicht machen.

00:49:14: Das erwartet man vom öffentlich-rechtlichen Rundfunk nicht.

00:49:17: Ja da sind diese typischen getroffenhunde Bellenmentalität irgendwie anstatt zu sagen okay was daran zugespitzt.

00:49:28: Was ist Kritik, wo wir sagen können okay, können wir nicht nachvollziehen.

00:49:33: hier haben wir folgende Fakten und was davon ist berechtigte Kritik?

00:49:38: Fakt ist ja auch dass die da drin jetzt nichts sagen was gelogen wäre.

00:49:42: also die eine Reporterin wird begleitet die filmt sich dabei wie sie in der Waffenhandhabung eben den Fehler macht.

00:49:50: so und die weitere Bewertung ist eigentlich obsolet.

00:49:56: Also ihr möcht sagen, ich glaube wenn so eine Dokumentation oder eigentlich also wenn es so an der Reportage über Peter gelaufen wäre ja über weiß ich nicht das Thema Killshelters von Peter oder so dann hätten doch alle Jäger gejubelt und gesagt Ja endlich sagt es mal einer.

00:50:13: Und da trifft auch die richtigen.

00:50:15: und sonst wie also auch meiner professionellen Erfahrung in der Pression Medienarbeit Sobald die Presse nicht exakt das schreibt, was man sich wünscht oder es ein bisschen unangenehm wird ist das natürlich auch gleich schlechtes journalistisches Handwerk und also dem würde ich doch hart entgegentreten.

00:50:35: Ja ja aber wichtiger Punkt wie du es gerade gesagt hast getroffene Hundebellen.

00:50:42: Ja da sind wir aber wieder jeder... Ich verstehe es ja auch wenn es einen emotional aufregt.

00:50:47: Also ich versteh's ja wirklich.

00:50:50: Da haben wir unser Weltbild Ach jetzt nicht, ich sag mal wahrscheinlich nicht dieser Dokumentation entspricht.

00:50:57: Na aber da sind wir wieder beim Professionalisieren und eben auch Standards einzubauen.

00:51:02: Und da, ich sage mal, manche Kommentarspalten sind halt unterirdisch.

00:51:08: Ja und?

00:51:09: Wir müssen uns einfach überlegen warum wurde dieses Thema so wie das beleuchtet wurde?

00:51:15: Ich frage dann immer Ursache wirklich um.

00:51:17: also Warum wurde das interessant für Journalistinnen und Journalisten auf einmal?

00:51:22: Also die Kernfrage des Berichts dieser Reportage ist ja im Grunde, in welcher innerhalb welcher Zeitspanne kommst du in Deutschland über den Jagdschein legal an Waffen und welche möglichen Sicherheitsaspekte können daraus resultieren.

00:51:34: Ich habe das immer bewusst ganz neutral gepasst.

00:51:37: Ja und das ist ja eine grundsätzlich legitime Frage.

00:51:40: aber wie sind sie da draufgekommen?

00:51:42: Doch unter anderem dadurch, dass man auch sieht also wahrnimmt das es immer mehr Jägerinnen und Jägers gibt.

00:51:50: Und viele in den sozialen Medien und auch anderswo unterwegs sind und da Aufmerksamkeit erregen.

00:51:58: Wie wir aber Aufmerksamkeit erregen?

00:52:01: Und vor allem mit welchen Themen wir Aufmerksamkeit erregten, dass nur auf unser Miss gewachsen ganz allein auf unser missgewachsen.

00:52:08: Da muss man sich doch die Frage stellen.

00:52:11: Ich will das gar nicht schlussendlich beantworten, aber hat möglicherweise das was wir da geteilt haben in der Breite mit dazu geführt.

00:52:18: Dass Journalisten den Eindruck bekommen haben dass man mal gucken muss wie schnell kommt man eigentlich über den Jagdschein an Waffen heran?

00:52:24: also so viel Kritikfähigkeit müssen wir dann einfach haben selbst Kritik üben und sagen okay könnte es sein Und wenn ja was heißt das für uns?

00:52:34: Richtig richtig richtig guter Punkt und ich finde das ist auch wichtig dass wir das jetzt hier auch besprechen und Leute das hören, dass genau diese Frage gestellt wird.

00:52:46: Weil wie gesagt Ursache Wirkung ist halt oft das, wir haben meistens die Wirkung aber dann sind wer wieder wo wir in der Psychologie drin sind.

00:52:53: ich war auf gar keinen Fall die Ursache.

00:52:56: also als Anführungszeichen Zitat dieses Man ist halt doch der Held in seiner eigenen Welt, was ja auch in Ordnung ist.

00:53:05: So leben wir nun mal.

00:53:06: aber trotzdem ganz wichtiger Punkt den du ansprichst und sowohl die Ursache als auf die Reaktion sind wir wieder bei Herausforderungen und Chancen.

00:53:17: Deswegen ich finde so gut was du machst mit deiner Jagdkommunikation weil das eine riesige Chance ist eben auch auf andere Themen aufmerksam zu machen und auf bessere Themen auf merksam zu tun.

00:53:30: Was mir mal eine Journalistin gesagt hat, ich hatte drei Fernsehauftritte und ich hatte die Journalisten gefragt warum sie das jetzt mit mir drehen will?

00:53:40: Und ihre Antwort war ganz tolle, nette Frau!

00:53:46: Wir suchen in der Presse nach Konflikten.

00:53:50: Also wir suchen nach Konflikten, weil Konflikte ist das was die Reichweite bringt und da hat sie zu mir gesagt du bist der Konflikt in sich.

00:54:00: Deswegen reicht es eine Dokumentation über dich zu machen egal was du sagst da drin, weil wir einfach schon diesen konflikt haben.

00:54:09: Und wenn ich jetzt das ganze so Überstöpe auf, ich sage mal warum machen die ein Doku über dass?

00:54:17: Das ist vielleicht gemein, aber diese Konflikt-Zuche.

00:54:22: Und heutzutage in einer so instabilen Welt mit verschiedenen Kriegen, mit verschiedenen Straftaten, mit illegaler Waffennutzung oder auch legaler Waffennutzung.

00:54:34: Ich meine es war also ja vor kurzem wieder ein Delikt mit Schusswaffen und sowas.

00:54:41: Ist er der Konflikte von einfach... ich sag jetzt mal in der Waffe da!

00:54:47: Auch in der Jagd ist dieser Konflikt.

00:54:49: Weil das ist ja immer wieder dieses Jäger töten Tiere, dieser Kausadeschluss.

00:54:54: Jägaböse weil tötet Tier und wir haben ja lauter kleine Konflikte.

00:54:59: Und

00:54:59: dann noch so diese letzte Zündschnoor.

00:55:03: Ah ja, interessant.

00:55:04: Wir sehen zum Beispiel auf Social Media dass immer mehr Jagdaccounts hoch ploppen und es werden ja immer immer mehr viele ist mir vor jeden Tag zehn neue JagdAccounts weil irgendjemand was auch gut ist wenn ich gutes zu sagen habe soll ich davon berichten sein Jagdschein macht oder das mitbegleitet?

00:55:25: Und in meiner Anfangszeit komplett anders gepostet als ich heute posten würde weil ich mich entwickeln darf und so dürfen sich natürlich auch andere, ich sag mal Menschen der Öffentlichkeit entwickeln.

00:55:35: Aber alles dafür sind ja Zündschnurren um beispielsweise eine Dokumentation anzutreten, weil der Konflikt schon da ist und es fehlt nur noch das Streichholz was man ins Feuer wirft.

00:55:49: Und da hast du ne Erfahrung?

00:55:51: Ich möchte das all... Ich unterschreibe das alles und möchte ergänzen.

00:55:54: Damit hast du ja schon Erfahrung gemacht, die viele Jägerinnen und Jägern nicht gemacht haben, nämlich mit Journalistinnen und Journalisten gearbeitet zu haben und hier auch wirklich nicht nur auf Lokalebene bei dir sondern Fernsehen, Bundesnachrichten

00:56:07: usw.,

00:56:08: Konflikte.

00:56:09: Und also ich bilde das ja auch aus Schule in KJV und so weiter eben auch im Bereich Kommunikation zum Thema Presse- und Medienarbeit Also so Titel wie von der Kanzlerin in den Muslimen, professionelle Pressearbeit für Jürgen und Jäger.

00:56:24: Weil die vielen viele Obleute oder Leute, die immer betraut sind, das ja auch noch nicht beruflich gemacht haben.

00:56:30: Das ist kein Vorwurf sondern es einfach so... Konflikte sind natürlich immer ein wunderbares Thema und ein Supernachrichtenfaktor für Medien.

00:56:40: Und immer der, das du hast das Zündschnur genannt, der zieht wenn wir das nicht aktiv steuern.

00:56:47: So jetzt gibt es noch mehr Nachrichtenfektoren.

00:56:50: Davon hat die Jagd total viele.

00:56:52: Wir haben beispielsweise immer den Nachrichten-Faktoren näher weil das was wir machen ja örtlich gebunden ist tatsächlich.

00:57:02: können, also die süß sind.

00:57:04: Wenn wir nicht dauernd sie erschossen süß auch irgendwo darstellen würden.

00:57:08: ja.

00:57:08: aber wir haben die Themen die tolle Tierbilder hergehen und wir haben auch Toilettiergeschichten.

00:57:14: Wir können die Auswirkungen von Menschen in unserem Handeln in der Natur vor Ort zeigen.

00:57:21: Ja wir sind Experten für ganz viele Tierarten und haben dann den Wissen um was Journalisten oft nicht haben und können mit verschiedenen Aktionen ja auch auf Merksamkeit erzeugen.

00:57:33: Also jeder, der mal Lernordnatur gemacht hat oder so weiß das, dass so Themen ja auch ziehen oder wenn man tolle Revierhegesachen macht oder ähnliches Ja Und da müssen wir eben hin diese Geschichten herauszuholen und diese Nachrichtenfaktoren selber zu bedienen bei Journalistinnen und Journalisten, um halt unsere Themen und sozusagen wenn man so will die Wahrheit über der Jagd auch entsprechend zu platzieren.

00:58:05: Und eben in der Breite ein Bewusstsein und Reputationen über die Jagd herzustellen, die auch die Jagdt in ihrer vollen Breite ... und ihren Sinn auch in der heutigen Welt... ...und heutigen Zeit weiter begründet, erklärt.

00:58:25: Ich glaube das muss man weiterentwickeln.

00:58:27: Welch von Reinkonflikten hin zu was ist der Mehrwert?

00:58:31: Was sind unsere tollen Geschichten,... ...was sind die Personen dahinter

00:58:35: usw.?

00:58:36: Das kann man auch machen!

00:58:38: Da gibt es viele tolle... Ansätze und Beispiele, wo das super funktioniert.

00:58:43: Aber wenn wir das natürlich nicht selber steuern und wir uns keine Gedanken über die Wirkung machen dann wird es immer wieder solche Reportagen ergeben Und dass Presse und Medien ganz grundsätzlich dafür da sind nun mal gesellschaftliche Entwicklungen erstmal kritisch zu begleiten.

00:59:02: Das sollte in unserem eigenen Interesse in der Demokratie sein.

00:59:07: Und da ist auch der Punkt.

00:59:08: Da muss ich sagen, also das eine bei mir war auch eine Dokumentation im öffentlich-rechtlichen Rundfunk wo wir wieder beim Thema Jägerschaft sind.

00:59:19: Die hat bei weitem nicht so viel Aufmerksamkeit bekommen von der Jägerschaft selbst wie die aktuelle Dokumentierung weil es einfach nicht so viele Aufreger gab.

00:59:30: und das ist sowas wo wir beim Thema Steuern sind.

00:59:33: Wir sind dran drauf um dran zu steuern was wir verbreiten und was nicht.

00:59:39: Und das ist einfach, aber da sind wir wieder bei der Psychologie.

00:59:41: gute Neuigkeiten.

00:59:43: Sie wirken einfach nicht so wie negative.

00:59:46: bis etwas Positives bei uns ankommt, dauert das bis zu zehn Sekunden länger als was Negatives.

00:59:53: Ach ja okay, ich habe gelernt, spannend.

00:59:57: Super spannend!

00:59:58: Also gute Nachrichten immer dreimal lesen um einen halbwegs den Effekt zu bekommen wie eine negative nachnicht.

01:00:06: Negative Nachrichten sind sofort etwas mit Evolution zu tun, weil wir einfach auf Gefahr gepohlt sind.

01:00:12: Ja gut, Herr Kader erklärt sich logisch.

01:00:15: Genau dieses Beispiel wenn ich gedacht habe da wird schon kein Sebelzahntiger sein die haben halt nicht überlebt.

01:00:20: Die die Zehnmal gesagt haben da ist einer aber haben neun mal zu viel nachgedacht und daher kommt das und dass es auch wo wir ja steuern können Und das ist so was, was ich dann manchmal vermisse.

01:00:31: Nicht nur dieses, ich sag mal gegenseitige Zerfleischen, was ja mittlerweile auch oft angesprochen wird, dass das nix bringt und sowas aber halt auch dieses gegenseITGE unterstützen

01:00:41: Das können wir mehr machen, das fehlt.

01:00:43: Also vor allen Dingen aber da fehlt es also nicht immer glaube ich fehlt es an der Bereitschaft.

01:00:48: Ich glaube manches erreicht die Leute einfach auch gar nicht.

01:00:51: Ja weil es keine Infrastruktur gibt.

01:00:54: entweder sind das sind dass sie Nachrichten auf den Jagdnuss.

01:00:58: ja Aber wenn ich jetzt als Otto normal Jäger irgendwie ernsthaft irgendein Pirschartikel auf Facebook teile in meiner örtlichen weiß ich nicht Ortsgruppe gar nichts mit Jagd zu tun, weil ich was über die Jagd erklären will.

01:01:11: Dann weiß ja jeder sofort okay das ist ein Jagdmagazin.

01:01:15: also da auch dann wieder die Frage wirkt dazu wie man sich das vielleicht vorgestellt hat weiß ich nicht habe ich so meine Zweifel Zeig ein bisschen den Fahren verloren.

01:01:28: Ja,

01:01:28: bei Infrastruktur also...

01:01:30: Genau wir brauchen die Infrastruktur dafür dass man das auch mitbekommt, die vielen guten Themen weil jetzt also ja keiner von uns persönlich dafür verantwortlich ist, dass auch Instagram bestimmte Sachen besser ausspielt als andere.

01:01:43: Gleichzeitig ist klar erreichen wir Leute im privaten auch über diese Medien nicht nur im echten Leben sondern auch über Da müssen wir halt präsenter sein.

01:01:57: Also die Leute, die jetzt auf Social Media diskutieren sind ja in der Regel schon Leute, wie da aktiv sind auch Reichweiten stark sind.

01:02:05: Die einen haben mehr von den anderen weniger.

01:02:06: aber das sind alles Leute die sind vorne dabei in der Entwicklung.

01:02:11: Ja ich glaube wenn man ehrlich ist es sind wir da in der Gesamtbranche haben wir noch ganz viel Potenzial

01:02:19: absolut Absolut, da könnte mir kommen und das ist ja auch immer der erste Aufschrei wenn so eine Dokum kommt.

01:02:26: Wo sind unsere Verbände?

01:02:28: Da ist aber auch wieder ganz stark dieser Fingerzeug macht mal was bevor ich selbst etwas mache.

01:02:34: Ja

01:02:34: und auch da will ich dieses typische Verbände-Bashing... die das natürlich auch nicht unterschreiben.

01:02:41: Ja, macht mal was!

01:02:42: Man muss auch mal sehen dass da ganz ganz viele Menschen ehrenamtlich arbeiten keinen Cent kriegen und dass die Leute in den Verbänden arbeiten nicht die best bezahlten Jobs der Welt haben.

01:02:55: Das sind eben nicht die Stellen die dann die Industrie gehälter bezahlen oder ähnlich ist.

01:03:00: Das heißt das sind alles Menschen die zusätzlich zu ihrer Expertise wirklich noch echte Passion mitbringen.

01:03:07: Genau, also da das möchte ich auch mal sagen und dass die nicht endlos Ressourcen haben muss einem auch klar sein.

01:03:15: Gleichzeitig muss es natürlich auch möglich sein zu sagen pass auf ist bei den Verbänden alles nur blauer Sonnenschein und Ringelblumen auf der Wiese?

01:03:24: Das würde jetzt auch nicht unterschreiben.

01:03:26: Also ich glaube insgesamt in der Jägerschaft würde uns ein gehöriges Maß an Pragmatismus gut tun und die Sachen einfach mal ein bisschen unaufgeregter zu handhaben und zu diskutieren.

01:03:42: Das

01:03:44: ist ein schöner Satz, ich leite mal über aber wir können noch stundenlang diskutieren.

01:03:50: und zwar wenn du eine Botschaft an die Hörer und Hörerin dieses Podcast senden könntest was wäre das?

01:03:58: Man muss sich darüber bewusst sein und immer wieder bewusst machen, dass die Zukunft der Jagd von Nichtjägern gemacht wird.

01:04:05: Das heißt einfach bei einer Demokratie die Leute wählen gehen und die Mehrheit der Menschen gewählen gehen.

01:04:11: über sechzig Millionen Menschen sind halt eben nicht Jäger Und die Entscheidung durch ihre Wahl zum einen wer die Regierung übernimmt und eine Region macht dann das was entweder das Wählerfolg von ihnen gewünscht hat und weswegen sie gewählt worden sind oder was sich auch öffentlich durchsetzen lässt.

01:04:30: Und da sind wir wieder im Spiel und gefragt, weil wir eben wie die Jagd gesehen wird in der Öffentlichkeit und die öffentliche Wahrnehmung ganz klar, ganz stark mitprägen können und sollten auch, weil es ganz dringend ist für die Zukunft der Jagd, dass wir nicht Jäger von uns begeisternd anstatt Sie zu jagenland zu

01:04:51: machen.".

01:04:52: Sehr gut.

01:04:54: Starkes Abschlussstatement, sage ich mal starke Botschaft.

01:04:58: Gibt es doch irgendwas wo du sagst okay haben wir jetzt gar nicht angesprochen.

01:05:00: wären wir noch wichtig zu sagen?

01:05:04: Nein auch nicht!

01:05:05: Okay dann machen wir so.

01:05:08: du darfst einmal bitte den Hörer an sagen wo sie dich finden können.

01:05:12: Du hast ja verschiedene Möglichkeiten wie man mit dir in Kontakt treten kann.

01:05:17: Ich sage immer dass sie ein Gesicht hinter hinter der Stimme haben, magst du einfach mal sagen wo sie dich finden können?

01:05:24: Also man findet mich über meine Webseite www.jagd-kommunikation.de aber natürlich auch auf Instagram ich glaube über den Händel et Wolfgang Gottbrat.

01:05:36: genau da erreicht man mich gut und da kann man auch sehr gut in Kontakt trinken mit mir.

01:05:41: Sehr gut.

01:05:41: sonst hast Du ja auch ein WhatsApp Channel.

01:05:43: ne Ich weiß nicht, wie exklusiv

01:05:46: der ist.

01:05:46: Jetzt bin ich für uns jetzt Mensch!

01:05:48: In seiner Welt.

01:05:49: danke, dass es einspricht.

01:05:51: Tatsächlich habe ich eine WhatsApp-Channel-Jagg-Kommunikation und auch eine zugehörige Jaggg-Komunikationsgruppe.

01:05:58: Die ist mehr inzwischen so zum Diskutieren.

01:06:00: Habe halt festgestellt durch die Ausbildung statt deger Kurs usw.. Die Leute wollen so Artikel und Meldungen auch diskutieren, sich austauschen

01:06:08: usw.,

01:06:09: aber in einem geschützten Raum.

01:06:11: letztendlich zum einen.

01:06:12: Und zumindest wird es mir rückgespiegelt mit einer fachlichen Einschätzung herunter, die ich da bieten kann.

01:06:21: Den Channel habe ich jetzt neu gemacht.

01:06:23: Da möchte ich im Grunde wöchentlich rund ums Thema Jagdkommunikationen Inhalte für öffentlichen Tippstricks, Natürlich Einschätzung zu bestimmten Themen wie jetzt zum Beispiel dieser Reportage oder ähnliches einfach teilen.

01:06:38: Ja und genau, ich weiß gar nicht.

01:06:41: Ich glaube den kann man einfach suchen.

01:06:44: Ich weiß es nicht.

01:06:45: Und ich

01:06:45: kann jetzt schlechten Link hier.

01:06:48: Ich mache einen Link in die Showdowns.

01:06:50: Also du kannst unten... Ich schreib das aber noch mal rein.

01:06:53: also Leute ihr könnt unten die ganzen Namen und sowas sehen.

01:06:57: Sonst freue ich mich natürlich wie immer über eine gute Bewertung für den Podcast.

01:07:02: Genau,

01:07:02: bewertet alle den Podcast.

01:07:04: Er ist sehr gut ein Qualitäts-Podcast.

01:07:09: Ein Riesenproblem, wo wir bei gut organisiert sind.

01:07:13: Ja, Gegner sind auch in diesen Bewertungen hier gerne wahlaktiv tatsächlich aber sie müssen sich... Das ist das Schöne bei Spotify.

01:07:21: Sie müssen sich folgen an vorher.

01:07:23: Echt?

01:07:24: Komplett dann auch!

01:07:25: Ich weiß es nicht, aber du kannst nicht bewerten, wenn du den Podcast nicht gehört hast.

01:07:30: Sehr gut.

01:07:31: Dementsprechend gibt es eine gute Bewertung ab, das hilft mir in dem Podcast.

01:07:35: Und sonst sind wir durch hier.

01:07:36: lieber Wolfgang!

01:07:37: Ich danke dir ganz herzlich fürs Reden und Antwort stehen.

01:07:40: Ich danke Dir aber schön.

01:07:42: Wünsche Dir jetzt einen schönen Nachmittag.

01:07:44: Ich Dir auch.

01:07:44: Danke nochmal.

01:07:45: Ciao,

01:07:47: ciao.

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